Amboseli wurde 1970 rund um die Sümpfe zum Wildschutzgebiet erklärt. Dies rief Probleme mit den dort ansässigen Maasais hervor, die sich wegen den Wasserstellen und Weideplätze benachteiligt fühlten. Sie erhielten deshalb Wasserstellen rund um den Park und einen Teil des Sumpfes im Austausch gegen ein Gebiet im Norden. 1977 wurde Amboseli zum Nationalpark erklärt.

Der Amboseli See bedeckt bei starken Regenfällen eine Fläche von ca. 160 km². Der Park wurde nach ihm benannt. Ein starker Kontrast bilden die trockenen Flächen von denen Windhosen aus Staub aufgewirbelt wird zu den immergrünen Sümpfen. Schmelz- und Regenwasser vom Kilimanjaro sickert durch das poröse Lavagestein, speist die Sümpfe und bildet unerwartete Wasserpfützen. Tiere nutzen dieses ganzjährige Wasser- und Futterangebot. Doch mit dem Hochdringen von Wasser werden auch Salze und Mineralien an die Oberfläche gebracht, mit denen etliche Bäume und Pflanzen nicht zurecht kommen und deshalb absterben.

Berühmt sind auch die grossen Elefantenpopulationen, die von Dr. Cynthia Moss in Dokumentarfilmen und Büchern vorgestellt wurden. Das Forschungsinstitut im Amboseli kann besucht werden.

Das Amboseli Gebiet hat 425 Vogelarten und etliche Zugvögel wie Weisstörche beleben das Gebiet während dem Europäischen Winter.

Daneben finden auch andere Pflanzenfresser, wie Kaffernbüffel, Zebras, Giraffen, Nilpferde und Antilopen ihr Auskommen. Wo Pflanzenfresser sind, können Fleischfresser nicht fern sein. In der offenen Ebene sind Löwen, Geparden, Hyänen und Schakale gut zu beobachten. 425 Vogelarten sind registriert.

Wenn die Sonne am Abend untergeht, müssen wir zurück ins Quartier und der Park ist den Tieren überlassen. Wir entdecken dann teilweise am nächsten Morgen, was sich in der Nacht abgespielt hat.

 

 

Kili_Bullen

 

 

Wer kennt nicht den Berg Kilimandscharo? Der erloschene Vulkan in Tansania bildet mit seinen 5,895 m die Hintergrundkulisse dieses Parks.
Berühmt geworden durch den Film von Hemingway "Schnee am Kilimandscharo" und als Objekt auf vielen Postkarten.

 

 

Elefantenfamilie

 

 

Unterkünfte:

 

 

 

Die Ol Tukai Lodge liegt mit ihren 80 Bungalowzimmern im Herzen des Parkes inmitten eines Waldes. Dr. Cynthia Moss' Elefantenforschungszentrale liegt gleich nebenan. Sie hat durch Filme und Bücher vielen Menschen in aller Welt Elefanten und deren Verhalten nahe gebracht. Vom Garten und den Terrassen hat man gute Möglichkeiten Elefanten und andere vorbei ziehende Tiere zu beobachten. Sehr gepflegte Anlage.

 

OlTukaiLodge

 

 

Bestimmt die exklusivste Unterkunft in diesem Park ist das Tortilis Camp. Es liegt etwas abseits vom Hauptgeschehen und den anderen Lodgen, umgeben von Schirmakazien mit Blick auf den Kilimandscharo und die Ebene davor. Die Schirmakazien, Acacia tortilis, haben dem Camp den Namen gegeben. Wer gerne nur durch eine Zeltwand und Moskitonetz von der Natur getrennt ist und dennoch nicht auf Luxus verzichten möchte, ist hier goldrichtig. Die Zelte haben genügend Distanz voneinander und sind von Büschen und Bäumen umgeben. Essraum und Bar liegen oben auf dem Hügel, die Zelte gleich darunter. Essen und Service sind sehr gut.

Tortilis

 

 

Die Amboseli Serena Lodge liegt zwischen hohen Bäumen. Die Zimmer sind etwas klein, aber geschmackvoll eingerichtet. Essen und Service sind gut. Wie alle grossen Lodgen, kann es für Leute, die gerne Natur haben, etwas ‘überbevölkert’ sein. Als Ausgangspunkt für Pischfahrten ist sie sehr ideal gelegen.

Amboseli_Serena

 

 

Sentrim Amboseli Camp hat seine 60 Zelte in 2008 erstellt. Das Camp liegt ca. 15 Minuten vom Kimana Tor entfernt am Rande des Parks. Bei klarem Wetter kann man Kilimandscharo erblicken. Die Zelte sind sehr geschmackvoll ausgestattet, wenn auch die Distanz zwischen den einzelnen nicht allzu gross ist. Essen und Service sind gut.

Amboseli_Sentrim

 

 

Für mobiles Camping stehen 2 Campsites zur Verfügung. Eine nahe der Serena Lodge, die andere beim Ranger Hauptquartier. Beide sind mit Toiletten und Duschen ausgestattet, doch ohne Luxus.

Selbstversorger Bandas sind nahe der Rangerquartiere.