Gnuwanderung 2014: Die ersten Gnuherden sind 2013, 2014 und 2015 bereits Anfang Juni in die Masai Mara
eingewandert und haben den Mara Fluss nach einigen Tagen durchquert. Juni gilt als Tiefsaison, was heisst Sie sparen.

 

Film über die Gnuwanderung
August 2010

http://ksuter.wordpress.com/ 2010/08/13/feriengruss-aus- kenia-gnus-im-raderwerk-der- politik/

http://www.pratteln.net/video_ library/10.08.Kenia2/Kenia2i. html

Wir kennen die Migration und werden sicherstellen, dass Sie diese entweder in der Masai Mara oder der Serengeti erleben werden.
Regenfälle, und demzufolge das Futterangebot, beeinflussen die Wanderung, so dass jedes Jahr ein etwas anderes Muster entsteht.

Ungefährer Ablauf der Gnuwanderung:

Map_Wanderung

 

Gnu_saeugend

Im Februar, im südlicheren Teil der Serengeti (Ndutu) und dem Ngorongoro Gebiet, kalbern die Gnus innerhalb 3 Wochen.

Diese Massengeburten reduzieren das Risiko des Einzelnen von Fleischfressern gefressen zu werden und ermöglicht es der Herde schnell wieder mobil zu sein.

Die Regenzeit setzt meist Ende Februar / Anfang März ein und lässt frische Nahrung für die säugenden Mütter wachsen.

 

 

 

 

Kroki_Grumeti
GepardenGnuriss

 

 

 

 

Von März bis Juni findet die Reise durch die Serengeti gegen Norden statt, dabei passieren sie nebst den überall lauernden Grosskatzen und Tüpfelhyänen den Grumeti Fluss mit seinen riesigen Krokodile. Diese reissen ein Gnu innert Minuten in Stücke.

 

 

 

Sandriver

 

 

 

Zebra_gnus_oliombo

Gegen Ende Juli (2013/4 bereits Anfang Juni) kommen normalerweise die ersten Zebraherden, gefolgt von Gnus über den Sandriver (oben), der über viele Kilometer die Grenze zwischen der Masai Mara und Serengeti bildet. Einige von ihnen werden nun ziemlich gerade Richtung Norden ins Gebiet des Talekflusses und weiter in die Musiara Sümpfe ziehen, während andere westwärts zum Mara Fluss wandern und diesen an verschiedenen Stellen überqueren.

Sie ziehen wie eine Perlenkette von Fleck zu Fleck und wo immer die grossen Herden sind, scheint alles schwarz zu sein. Dies kann bildlich kaum festgehalten werden.

 

 

 

Masse

 

 

 

Alle_Wanderer

 

 

 

Gnus_jumping

Von Anfang August (2013+14 bereits Anfgang Juni bis Oktober, manchmal bis Anfang November, je nachdem wo Regen fällt, sind Gnus und Zebras beim Ziehen und mit etwas Glück beim Durchqueren des Mara Flusses zu beobachten.

Alle 3 Hauptwanderer wollen über den Mara Fluss. Nördlich der Serena Lodge sind die Ufer nicht allzu hoch und steil und somit kommen auch die kleinen Thomson Gazellen meist gut rüber. Andere Stellen sind für sie zu schwierig.

Vorsichtig nähern sich die ersten Tiere, entweder Zebras oder Gnus dem Wasser, Krokodile lauern im Wasser. Passt ihnen etwas nicht, dann ziehen sie weiter. Manchmal muss man wirklich Geduld haben. Kommt erstmal Schwung in die Herde, dann wollen alle mit und etliche werden an steile Böschungen abgedrängt, von wo sie in halsbrecherischen Sprüngen runterkommen. Manchmal verletzt sich ein Tier dabei und bleibt dann liegen.

 

 

 

Fluss_Aug2012

 

 

 

 

Crossing_mobile

 

 

 

Gnu_springend2

Foto Charly Grimm

Gnus_ZebrasAusstieg

Durch die nassen Körper wird der Ausstieg so rutschig, dass sie sich gegenseitig trampeln. Foto Charly Grimm

 

 

 

Gnus_hippos

Die Gnus kamen erst ziemlich geradlinig über den Fluss, wurden aber von der Strömung immer weiter hinunter getrieben, der Bogen wurde immer weiter und die Distanz zu den Nilpferden immer kleiner. Gestört vom Lärm und Getobe der Reviereindringlinge formierten sich die Nilpferde und gingen in Richtung Gnuschlange.

Die Gnus versuchten die Richtung zu ändern und auszuweichen, doch die Strömung war sehr stark und die Hippos kamen..... Ein Gnu wurde ins Maul genommen und weggeworfen. Dies unterbrach den Zug, doch nach einiger Zeit kamen sie wieder ins Wasser und versuchten weiter flussaufwärts zu bleiben.

 

 

 

Gnus_Geier

Tote Gnus werden von der Strömung flussabwärts getrieben. Krokodile und Geier haben dann ein Festessen. Alle paar Jahre gibt es schwierige Situationen durch Hochwasser und kostet dann etlichen Tieren das Leben. Nach Hochwasser sind die Ufer oft unterspült und sehr schwierig zu erklimmen.

 

 

 

 

Gnus_Ausstieg

 

 

 

Von Mitte Oktober bis November treten sie die Wanderung zurück
in die Serengeti an. Dabei durchqueren sie wiederum den Mara
Fluss, um danach den meist wasserlosen Sandriver zu durchgehen.

 

Von November bis Februar ziehen sie in der Serengeti südlich,
wobei sie den Grumeti Fluss mit seinen grossen Krokodilen
wieder überwinden. Im Februar beginnt der Kreislauf von Neuem.