Die Masai Mara ist nicht das grösste aber sicherlich das berühmteste Schutzgebiet Kenias. Sie wurde 1961 gebildet, um die Weiterexistenz des Kreislaufes der 'Grossen Wanderung' sicherzustellen. Prof.Dr. Bernhard Grzimek hat dies im Film, "Die Serengeti darf nicht sterben" beschrieben. Das 1.530 km² umfassende Gebiet grenzt im Süden an die Serengeti und ist umgeben von privaten Schutzgebieten und Maasai Weideland.

Film über die Gnuwanderung August 2010

Das Land gehört(e) den Maasai, die in verschiedene Unterstämme gegliedert, die weiten Grasebenen nutzen, um je nach Regenfällen mit ihren riesigen Viehherden zu ziehen. Die Maasais leben traditionsgemäss in Frieden mit Wildtieren, ausser Löwen, die von den heranwachsenden Kriegern als Mutprobe mit dem Speer erlegt werden, was aber nur noch ganz selten praktiziert wird. Der Mensch-Tierkonflikt wird grösser, da die Weideflächen durch Ackerbau vermindert werden und die Population bei Mensch und Vieh am Wachsen ist. Private Organisation bestreben ein harmonisches Miteinander in Schutzgebieten um das Kernschutzgebiet herum. Da Kompensationsprogramme eingeführt wurden, werden die Löwen mittlerweile mehr verschont und man vergibt ihnen.

Erreicht wird die Masai Mara entweder aus verschiedenen Richtungen auf der Strasse oder per Flugzeug in 1 Stunde von Nairobi aus.

Die Ebenen und Hügel liegen zwischen 1.500 und 2.000 müM., dementsprechend sind die Temperaturen nachts manchmal empfindlich kühl, tagsüber werden Temperaturen von 20 - 30 Grad gemessen. Grasflächen, durchsetzt mit Akazien und Wüstendattelbäumen und mit Galeriewäldern umsäumten Flüssen wechseln sich ab.

Das Schutzgebiet ist in 2 Teile geteilt: Das Gebiet östlich des Mara Flusses wird von der Behörde in Narok (Provinzhauptstadt der Maasai) und das westlich liegende Gebiet von der Mara Conservancy, einer non-profit-company, verwaltet. Wir bewegen uns auf beiden Seiten, da jede ihre Reize hat.

Die Flüsse Talek und Sandriver fliessen mit ihren kleineren Zuflüssen in den grösseren Marafluss. Dieser wiederum fliesst durch die Serengeti und mündet in den Viktoria See. Über den Marafluss führen 2 Brücken. Die eine im Süden, nahe bei der Grenze zu Tansania, die andere im Norden ausserhalb des Reservates. Der Sandriver bildet grösstenteils die Grenze zwischen Kenia und Tansania und kann beim Sandriver Tor über eine Brücke überquert werden. Der Talek Fluss im Norden kann bei einigen Furten bei Niedrigwasser durchquert werden. 

Grosse Teile der Masai Mara sind mit schwarzer Moorerde bedeckt, die bei starkem Regen grosse Teile und Seitenstrassen auch für 4x4 unpassierbar
machen. Dies zwingt uns dann auf den besser ausgebauten Strassen zu bleiben, um nicht hoffnungslos stecken zu bleiben. Doch wir kennen die Masai
Mara und wissen, wann wir wo sicher durchfahren können.

Die 'Grosse Wanderung' in der Masai Mara spielt eine grosse ökologische Rolle. Das Gras wächst während der grossen Regenzeit zwischen März und Juni
bis zu 1 m hoch. Die weidenden, ziehenden Zebras und die Gnus fressen das Gras ab und hinterlassen Flächen, die aussehen wie Fussballplätze. Dies bietet
jungem Gras die Chance nachzuwachsen und anderen Weidetieren, die kürzeres Gras bevorzugen, wie z.B. die Thomson Gazellen neue Futterstellen. Die vielen
Pflanzenfresser wiederum bieten reiches Futterangebot für Löwen, Geparden, Hyänen, Leoparden, Geier und vielen mehr. Die Masai Mara hat immer etwas zu  bieten mit dem Höhepunkt der Wanderung zwischen Juni und November.

Crosssing 2017

Die Masai Mara ist das ständige zuhause von Giraffen, Zebras, Büffeln, Elefanten, Nilpferden, Warzenscheine, Spitzmaulnashörner, Affen, verschiedenen Antilopen,  Mangusten, Schakalen, Krokodilen und über 400 Vogelarten. Aber auch die Reptilien- und Pflanzenwelt bieten einige interessante Arten.

Die frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden sind die besten für Tierbeobachtungen. Wir verlassen deshalb unsere Schlafstätte
möglichst früh und kommen so spät wie möglich zurück.

 

 

 

OlololoEscarpment

 

 

 

Das Olololo oder Siria Escarpment bildet die Westgrenze der Masai Mara.

 

 

 

Sopa Hills

 

 

 

Die hügelige Ostseite der Masai Mara

Die Masai Mara ist das ständige zuhause von Giraffen, Zebras, Büffeln, Elefanten, Nilpferden, Warzenscheine, Spitzmaulnashörner, Affen, verschiedenen Antilopen,  Mangusten, Schakalen, Krokodilen und über 400 Vogelarten. Aber auch die Reptilien- und Pflanzenwelt bieten einige interessante Arten.

Die frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden sind die besten für Tierbeobachtungen. Wir verlassen deshalb unsere Schlafstätte
möglichst früh und kommen so spät wie möglich zurück.

Der Mara Fluss zieht sich als grünes Band durch die Masai Mara und fliesst weiter durch die Serengeti in den Viktoria See. Nilpferde, Krokodile und teils grosse Welse bevölkern ihn.

Unterkünfte: In den letzten Jahren sind viele neue Camps um das Masai Mara Reservat herum aufgebaut worden. Alle können wir hier nicht erwähnen.
Sollten Sie eins speziell wünschen, so buchen wir es gerne für Sie.

 

 

 

Von den 14 Zelten des Basecamp sieht man in den Talek Fluss und auf das Reservat. Das Camp ist mit der Idee gebaut, möglichst kleine Spuren in der Natur zu hinterlassen. So wird das Duschwasser zum Begiessen der gepflanzten Bäume gebraucht, Solarzellen heizen das Wasser und organische Abfälle werden kompostiert. Sie arbeiten eng mit der lokalen Bevölkerung, den Maasai, zusammen, die dadurch direkt vom Tourismus profitieren.

Jedes der 12 Zelte hat die Veranda gegen den Fluss und sein eigenes Badezimmer. Strom wird durch Solarzellen gewonnen und Kohle aus Kaffeesträuchern. Sie forsten den Galeriewald mit einheimischen Bäumen wieder auf und haben ihr eigenes 40 ha grosses Schutzgebiet, indem sie Fusspirschen anbieten. Die Ausgangslage für Pirschfahrten ist ideal, da in allen Richtungen losgefahren werden kann. Bei trockenen Strassenverhältnissen wird die Mara Brücke in 1 Stunde erreicht.

Essen und Service sind sehr gut, nette Ambience. Gute Mittelklasse. Ausgezeichnet mit Gold Oekopreis!

Basecamp

 

 

 

Sunset Basecamp

 

 

 

Sonnenuntergang vom Basecamp Explorer aus

 

 

 

Unter der gleichen Verwaltung ist das Wilderness Camp. Dieses liegt in einem angrenzenden Schutzgebiet, das man am besten in Begleitung eines Maasai zu Fuss erkundet. Es hat nur 5 Zelte und von jedem haben Sie einen traumhaften Blick auf das Masai Mara Gebiet und die vorbeiziehenden Tiere.

Auch zu empfehlen ist das Fly Camp. 5 kleinere, aber dennoch mit Betten ausgestattete Zelte, Dusche und Toilette ausserhalb der Zelte. Sie leben hier mit den Maasais im Busch und erleben die Natur ganz nahe.

WildernessCamp

 

 

 

Die Mara Sopa Lodge liegt gleich ausserhalb des Ololaimuiek Gate (im Osten). An den Marafluss sind es ca. 40 km. Doch ist das Gebiet um die Lodge oft sehr tierreich.  Von der Lodge hat man eine schöne Aussicht auf die darunterliegende Gegend. Die Zimmer sind geräumig und geschmackvoll eingerichtet. Essen und Service sind gut. Jeder der 50 Bungalows hat 2 Zimmer.

SopaLodge

 

 

 

Keekorok Lodge liegt auf der Narok Seite an der Hauptstrasse zum Mara Fluss (ca. 30 km).Vor der Lodge liegt ein kleiner See, der durch einen Steg zugänglich ist. Oft können dort Nilpferde und verschiedene Vögel angetroffen werden.

Die meisten Zimmer sind erst vor kurzem renoviert worden. Essen und Service sind sehr gut. Mit fast 100 Zimmern kann es etwas lebhaft zu und her gehen. Mittelklasse  

Für die Gnumigration liegt sie vor allem Mitte Juli bis Mitte August sehr günstig, da die Gnus daran vorbeiziehen. 

KeekorokLodge

 

 

 

Das Sarova Mara Camp liegt nördlich unweit des Sekenani Gates. Die Zelte sind schön eingerichtet. Essen und Service sind gut. Mittelklasse.

SarovaMaraCamp

 

 

 

Governor’s Camp und Little Governor’s Camp stehen entlang des Mara Flusses. Die beiden Camps sind sehr luxuriös. Bei beiden bieten sich gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten auf Pirschfahrten oder Fusspirschen. Für die Gnumigration günstig gelegen. Elefanten und andere Tiere spazieren schon mal durch das Camp. Beim Little Governor’s ist ein Sumpf der viele Vogelarten und Tiere anzieht.

Bei diesen beiden sowie dem kleineren Il Moran Camp und dem Private Camp kann nur das Paket gebucht werden. Dies beinhaltet 3 Pirschfahrten pro Tag mit gut ausgebildeten Fahrern/Guides. Fusspirschen werden bei allen offeriert, Fahrzeuge werden mit anderen Gästen geteilt werden, ausser man bezahlt exklusiv ein Fahrzeug. Alle diese Camps sind sehr luxuriös und exklusiv. Gute Ausgangslagen zu Pirschfahrten.

LittleGovernor's

 

 

 

Die Mara Serena Safari Lodge liegt auf der Conservancy Seite (auf der Karte Conservancy HQ). Von der Terrasse hat man einen guten Blick auf den Mara Fluss und die Ebene. Die Zimmer haben Fenster gegen die Seite und man kann manchmal Elefanten und andere Tiere  vorbei spazieren sehen. Die Zimmer haben ein grosses, anschliessendes Badezimmer und sind sauber und gepflegt. 

Essen und Service sind gut.  Wie alle grossen Lodgen kann manchmal ein lebhafter Betrieb sein.

Für die Migration ist sie sehr gut gelegen, muss aber früh genug reserviert werden. Mittelklasse.

MaraSerenaLodge

 

 

 

Das Mara Siria Camp liegt auf dem Olololo oder auch Siria Escarpment ausserhalb des Reservates. Die Aussicht auf die Masai Mara, den Mara Fluss und die Hügel im Norden der Serengeti ist phantastisch. Sehr persönlicher und guter Service, gutes Essen, nette Ambience. Nach etwa 20 Minuten Fahrt runter sind Sie beim Olololo Eingangstor.

 

MaraSiriaCamp

 

 

 

Mobiles Camping in der Masai Mara:

Entlang des Mara Flusses liegen private Campsites. Näher können Sie der Natur nicht sein. Nachts sind 2 Ranger zu unserem Schutz im Camp. Sie sehen direkt in den Fluss mit seinen Nilpferden und Krokodilen. Zur Zeit der Gnuwanderung sind Sie Mitten im Geschehen. Bitte nicht mit Kindern, da das Ufer senkrecht 20 m runtergeht.

Sofern die Gegend um das Sandriver Gate nicht abgebrannt wird, ist dies ein weiterer guter Standort vor allem Ende Juli/Anfang August wenn die Gnus in die Masai Mara ziehen.

Weitere gute Campsites mit Duschen und Toiletten sind beim Talek Gate.

Die Campsites innerhalb des Parkes sind teurer als beim Talek Gate, private Campsites müssen früh gebucht werden.

Fluss_Stuehle_klein

 

 

 

Die meisten Lodgen und Camps bieten Fusspirschen an, ein paar wenige auch Nachtpirschfahrten. Dies braucht eine spezielle Bewilligung, da in sämtlichen Parks/ Reservaten Nachtfahrverbot herrscht.

Sehr private und mit allem Luxus ausgestattete Camps sind:

Sala’s Camp

Cottar’s Camp 1920 

Elephant Pepper Camp

Saruni Camp

SalasCamp

 

 

 

Von allen Orten aus können Heissluftballon-Fahrten unternommen werden. Diese starten um 6.00 Uhr morgens und landen gegen 7.00 Uhr. Am Landeplatz wartet die Mannschaft mit einem Champagnerfrühstück auf Sie. Auf dem Weg zum Ausgangspunkt unternehmen Sie eine Pirschfahrt. So erleben Sie die Masai Mara aus der Vogelperspektive.

Ballonfahrt