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Karte_NgorongoroCons

 

Das Gebiet des Ngorongoro Kraters und der Serengeti kann nicht von dem Namen Grzimek getrennt werden. Er hat Jahre seines Lebens dafür eingesetzt, um diese Landschaft mit seinem Tierreichtum zu erhalten. Der berühmte Film, "Die Serengeti darf nicht sterben", sowie viele Schriften haben dazu beigetragen, dass wir heute noch Tiererlebnisse in einem weiten Raum geniessen dürfen.

Professor Bernhard Grzimek war in seinem Leben nicht nur Direktor des Frankfurter Zoos und Buchauthor sondern hat sich auch dafür eingesetzt, dass die Gebiete der immensen Tierwanderungen im Ngorongoro Krater Gebiet, der Serengeti und der Masai Mara in Kenia auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben.

Er schrieb über den Ngorongoro Krater: "Es ist unmöglich, in Worten die Grösse und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder".

GrzimekTafel

 

 

 

 

 

Ngorongoro Lake Magadi

 

 

 

 

 

Das Ngorongoro Conservancy Gebiet (NCAA) war bis 1956 Teil des Serengeti Nationalparkes. Nach einem Streit zwischen den Maasais und den Parkbehörden wegen der Nutzung des fruchtbaren Land wurde die Ngorongoro Conservation Area Authorithy (NCAA) gegründet. Diese koordinieren heute Wildbestand, Weiderechte der Maasai, anfallende Forstarbeiten, archäologische Forschungen/ Grabungen und den Tourismus. Die NCA bedeckt 8,280 km².

Anzeichen der Überweidung durch Maasai Kühe, Ziegen und Schafe sind vorhanden. Die wachsende Zahl an Vieh und Leuten macht es der NCAA nicht leicht, ein gesundes Gleichgewicht zu schaffen.

Blick in verschiedenen Richtungen vom Kraterrand auf ca. 2.000 m auf die 600 m tiefer gelegene Caldera. Weisslich der fast ausgetrocknete Magadi See (Magadi in Maa = Salz), der sich zur Regenzeit füllt und Flamingos anlockt.

 

 

Vulkane am Ngorongoro

Das ganze Gebiet um den Ngorongoro Krater wurde durch Vulkanausbrüche, Erdverschiebungen und Erosion geschaffen. Die Kräfte, die die Arabienplatte von Afrika vor ca. 16 Mio Jahren abrennten und dadurch auch den Grossen Grabenbruch schufen, kreierten Spalten für Lavaausbrüche auch ausserhalb des Grabenbruches. Nicht alle Vulkanausüche sind explosionsartig; oft fliesst flüssige Lava aus und bildet breite Ströme. Vor knapp 2.5 Mio Jahren füllte sich der Schlot des Ngorongoro mit Lava, die zu einem Gipfel erstarrte. Durch Abkühlung zog sich das Material zusammen und stürzte ein. So wurde der Welt zweitgrösste Kaldera (18 km Durchmesser, Tiefe 600 m) geschaffen.

Flechten Bäumen auf dem Kraterrand zeugen von der hohen Luftfeuchtigkeit. Der Kraterhang ist von einer grossen Pflanzenvielfalt bewachsen. Dies ist gut von den steilen Strassen, die hinunter und hinauf führen gut zu sehen.

 

 

Bueffel gelbe Blumen

Die Löwen- sowie die Hyänendichte sind enorm, was durch die hohe Anzahl an ständig hier lebenden Beutetieren möglich ist. Nur wenige Tiere ziehen über den hohen Kraterrand, so dass die Anzahl von ca. 30.000 Tieren relativ konstant bleibt. Zebras, Gnus, Antilopen, Elefanten und Nilpferde hängen von den Flüsschen vom Kraterrand ab. Sie treffen hier auf eine Tierdichte, die genügend Fotomaterial notwendig macht!

Säugetiere: Elefanten, Spitzmaulnashörner, Nilpferde, Zebras, Gnus, Grantgazellen, Löwen, Tüpfelhyänen, Geparden, Leoparden, Goldschakale u.a. Mit über 500 Vogelarten ist das Ngorongoro Gebiet als wichtiges Vogelgebiet vorgeschlagen.

 

 

EmpakaiKrater

Nebst dem grossen Ngorongoro sind kleinere Vulkane in dem Gebiet vorhanden. Nur wenige Leute haben diese Exkursion erlebt! Sie passieren den Hang des Olmoti Kraters und werden beeindruckt sein von der faszinierenden Landschaft Embulbul Senke, des Loolmalassin und Empakai Kraters. Auf einer wirklich schwierigen Passage werden Sie auf den Rand des Empakai Vulkans (2.700 m) gefahren. Der Kratterrand ist 600 m hoch und dicht bewachsen während der Kraterboden von einem grün-schimmernden See bedeckt ist, der zeitweise von Tausenden von Flamingos bevölkert wird. Vielleicht haben Sie Glück!

Die Exkursion offeriert auch die Gelegenheit mit Maasais, die nicht an Touristen gewohnt sind und noch sehr ursprünglich leben, in Kontakt zu treten. Ein Ranger wird Sie begleiten, so dass diejenigen, die möchten den anstrengenden Weg hinunter in den Krater unter die Füsse nehmen können. Es geht aber auch wieder hinauf!

Foto Aafeez Jivraj

 

 

NaseraRock

Dieser gewaltige Urgranitfels, der Nasera Rock sticht aus der Angata Kiti Ebene hervor. Vor Milionen Jahren, als die Erdkruste in Bewegung war, wurde Urgestein angehoben und der Erosion ausgesetzt. Da es hier keine Lodge gibt, ist es toll v.a. während den Monaten Dezember bis März hier mit uns zu Campen. Die Gnus kalbern im Februar auf diesen Kurzgrassteppen. Vielleicht haben Sie auch Glück und begegnen Wildhunden.

Etwa 18 km von hier steht ein riesiger, alter Feigenbaum.... Er könnte uns Geschichten erzählen!

Foto Aafeez Jivraj

 

 

Olkarian_Gorge

Wenn Sie durch die vom gleichnamigen Fluss ausgewaschene Olkarien Schlucht spazieren, fühlen Sie sich in der Zeit zurückversetzt.

Unweit davon sind die Gol Berge. Urgneisgestein, das von Verwerfungen verschont blieb und durch Erosion abgetragen wurde, hebt sich aus der Ebene.

Foto Aafeez Jivraj

 

 

Oldupai_gorge

Zwischen Ngorongoro und Serengeti lohnt es bei der Olduvai Schlucht anzuhalten. Der Name stammt vom Maasai Namen Oldupaai der Sanseviera robusta (Familie Dracaenaceae). In der Literatur wird auch  Olduvai oder Oldupaai geschrieben.

Es ist auch interessant, durch die Schlucht hindurchzufahren und somit zum Museum hochzuschauen. Die Zahl der Sukkulenten ist beeindruckend. Ganz links und recht im bild Sanseviera robusta. Die Maasai machen Stricke aus deren Fasern.

Nehmen Sie sich etwas Zeit und erkunden den Platz um das Museum, so finden Sie interessante Pflanzen, Reptilien und Vögel.

 

 

 

 

 

 

Oldupai Schlucht

 

 

SchaedelMuseum

Die 55 km lange Oldupai Schlucht trennt die Serengeti von den Saleiebenen in ostwestlicher Richtung. Wasser und Wind haben über die Millionen Jahre eine Schlucht gegraben und Gesteinsschichten freigelegt. 1911 fand der Deutsche Entomologe (Schmetterlingsforscher) Wilhelm Kattwinke auf Schmetterlingjagd fossile Knochenreste. Es war ein Knochen eines Hipparion, einer ausgestorbenen Pferdeart. Er fragte die lokalen Maasais nach dem Namen der Schlucht. Diese meinten, dass er die Sisalpflanze Sansevieria ehrenbergii meine und sagten: Oldupaai - er verstand, der Name der Schlucht sei Olduvai. 1931 starteten Mary und Louis Leakey gezielte Ausgrabungen. Sie stiessen dabei auf Steinwerkzeuge und fossile Knochen. Während den folgenden 28 Jahren fanden sie u.a. Schädelreste eines "Nussknackermenschen", der den wissenschaftlichen Namen Australopithecus boisei bekam und vor ca. 1.75 Mio Jahren gelebt haben soll. Die ganze Entwicklungsgeschichte des Menschen und natürlich auch der Tiere ist immer noch Basis für Diskussionen. Weitere Funde und Erkenntnisse machen Anpassungen der Thesen notwendig.

In den verschiedenen Gesteinsschichten wurden Knochen über die Millionen von Jahren gut preserviert und zu wertvollen Fossilien. Durch die Erosion wurden sie wieder freigelegt. Etliche sind in dem Museum bei der Schlucht ausgestellt. Die Tafeln im Museum sind selbsterklärend und informativ. Ostafrika gilt als die Wiege der Menscheit.

 

 

ShiftingSands_Auto

 

 

 

 

 

Unweit des Museum kann der Platz Shifting Sands besucht werden. Die sichelförmigen, dunklen Sanddünen bestehen aus Asche vom Ol Donyo Lengai und wandern durch die oft starken Winde weiter, jedes Jahr knapp 20 m.

 

 

 

Unterkünfte auf dem Kraterrand:

Die exklusivste Lodge am Platz und mit viel Sinn fürs Detail: Crater Lodge

Mittelklasse: Ngorongoro Serena und Ngorongoro Sopa Lodge, beide mit toller Aussicht sowie gutem Essen und Service.

CraterLodgeNgorongoro

 

 

Ngorongoro Wildlife Lodge hat 80 Zimmer und eine wunderbare Sicht in den Krater.

Rhino Lodge Ngorongoro ist eine etwas bescheidenere Lodge
am Aussenrand des Kraters mit Sicht in den Wald.

NgorongoroWildlifeLodge

 

 

Die 80-jährige, immer noch aktive Gibb's Farm hat 20 traumhafte Cottages inmitten eines üppigen Gartens. Sie liegt in Karatu von wo man ca. 1 Stunde bis zum Kraterrand fährt.

Eine grosse Auswahl an Aktivitäten wird offeriert, so dass 1 Tag kaum genug ist:

  • Spaziergang durch den Gemüsegarten und Kaffeeplantage
  • Wanderung durch den Ngorongoro Wald oder zu Wasserfall und Elefantenhöhlen
  • Wandersafari auf dem Kraterrand
  • Ornithologische Exkursion
  • Ausflüge zum Manyara See oder Ngorongoro Krater
  • Kanufahrten und Nachtpirsch beim Manyara See
  • Fahrradtour durchs Dorf oder Mountain Biking
    African living spa
  • Einblicke in Kultur und traditionelle Medizin
GibbsFarm

 

 

 

In und um das Dorf Karatu, das am Fusse des Ngorongoro liegt, befinden sich weitere Lodgen und Hotels mit verschiedenen Preisklassen.