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Samburu und Buffalo Springs Nationalreservate bilden eine ökologische Einheit zu beiden Seiten des Ewaso Nyiro Flusses. Ebenfalls dazu gehört das Shaba Nationalreservat, welches etwas weiter flussabwärts liegt.

Alle 3 Reservate werden von der lokalen Bevölkerung (Samburu, Borana, Turkana) und nicht vom Kenya Wildlife Service verwaltet. Aber dennoch die Regeln werden genauso strikt eingehalten. Diese Stämme sind spezialisiert auf Ziegen- Schaf und Rinderhaltung und sind immer noch teilweise Nomaden, um neue Weidegründe und Wasser für ihre Tiere zu finden. Dromedare und Esel dienen ihnen als Lasttiere. Sie leben mehrheitlich noch in kleinen Rundhütten und folgen ihren alten Traditionen. Bei Archer's Post kann man ihre Behausungen besuchen und mehr über ihren Lebensstil erfahren.

Die Samburu Seite ist hügeliger als der Buffalo Springs Teil. Buffalo Springs und auch Shaba haben ganzjährige Quellen, die Tiere aus der Umgebung mit Wasser versorgen. Der Ewaso Nyiro entspringt in den Aberdares und hat viele verschiedene Gesichter. Er kann vom reissenden, braunen Strom (im Februar 2010 hat er etliche Camps weggeschwemmt), über einen seichten, sanften Bach oder als stellenweise kleinste Rinnsale erscheinen. Dies hängt von den Regenfällen in den Bergen und der Umgebung ab. Der Fluss fliesst Richtung Nordosten und versickert im Sand.

 

 

 

Die Gebiete liegen zwischen 800 und 1.500 m.ü.M. Die Temperaturen sind tagsüber heiss und kühlen abends leicht ab. Der meiste Regen fällt im April/Mai und weniger in den Monaten März, Juni und Oktober bis November. Nach heftigen Regenfällen spriessen die Pflanzen und bunte Blumen dekorieren das Gebiet.

Buffalo Springs und Samburu sind durch eine Brücke verbunden und wir unternehmen Pirschfahrten in beiden, je nach dem, wo wir mehr Tiere finden. Da kein Zaun die Tiere aufhält, wandern sie weite Strecken in verschiedene Richtungen.

Nebst vielen Elefanten sind hier die typischen Vertreter der nördlichen Tierwelt Ostafrikas verteten: Grevy Zebras, Gerenuks oder Giraffengazellen, Netzgiraffen, Beisa-Oryxantilopen und Somalistrausse. Die Chancen Löwen, Geparden und Leoparden zu beobachten, stehen gut. 400 Vogelarten bevölkern das Gebiet.

 

 

Netzgiraffe Landschaft
Oryx_Loewin

 

 

Der Fluss ist gesäumt von sich verzweigenden Doumpalmen, riesigen Flussakazien und dient vielen Tieren als Wasserspender während den Trockenzeiten.

Haben Sie schon von der Löwin gehört, die Oryxkälber adoptierte?
Dies geschah 4 mal im Samburu und Wissenschafter haben
keine Erklärung dafür.

 

Olololokwe_Grevy

 

 

Ol Olokwe (rechts) mit seinen 1.853 m ü.M. wacht über das Samburu Gebiet. Er besteht aus ursprünglichem Gneiss,
der angehoben wurde und bildet die südliche Ecke einer langen 'Schutzmauer'. Wanderungen hoch werden angeboten. Im Vordergrund Grevy Zebras.

 

 

Wuestenrose
Lilie

 

 

Wüstenrose (Adenium obesum) ein Hundsgiftgewächs

Lilie

 

 

Unterkünfte in Samburu/Buffalo Springs:

 

Das Elephant Bedroom Camp wurde 2010 nach der Ueberschwemmung neu gebaut. Die wenigen, luxuriös eingerichteten Zelte sind direkt am Ewaso Nyiro Fluss. Dies erlaubt gute Tierbeobachtung vom Camp aus. Toller Service und gutes Essen.

Elephant_Bedroom

 

 

 

Sentrim Samburu Camp ist wieder offen, nachdem die Fluten des Ewaso Nyiro Flusses die Zelte wegschwemmte. Der Fluss ist immer noch gleich davor. Eine gute  Unterkunft mit vernünftigen Preisen.

SentrimSamburu

 

 

Das Larsens Camp liegt etwas flussabwärts von der Samburu Lodge innerhalb des Reservates und direkt am Fluss.  Essen und Service sind sehr gut. Gehobener Standard.

LarsensCamp

 

 

Die Samburu Lodge liegt im Samburu Nationalreservat direkt am Ewaso Nyiro Fluss. Sie bieten Bungalows und Zimmer in einem zweistöckigen Gebäude alle mit Sicht auf den Fluss. Am Abend füttern sie die grossen Krokodile, die man dann aus nächster Nähe sehen kann. Essen und Service sind gut. Manchmal ist sie etwas überfüllt und der Essensablauf wird durch die grossen Gruppen, die oft in Eile sind etwas ungemütlich.  Mittelklasse.

SamburuLodge

 

 

Das Samburu Intrepids Camp liegt fast an der Grenze des Samburu Reservates direkt am Ewaso Nyiro Fluss. Die 30 Zelte haben alle Blick auf den Fluss und genügend Privatsphäre. Die Einrichtung ist sehr schön. Essen und Service sind sehr gut. Abends werden oft interessante Vorträge gehalten. Gehobener Standard.  

SamburuIntrepids

 

 

Die 30 Cottages der Sopa Samburu Lodge liegen auf einem kleinen Hügel unweit des Flusses. Sie wurde 2008 eröffnet.

SopaLodgeDining

 

 

Die Serena Samburu Lodge ist noch im Wiederaufbau.

 

 

 

Mobiles Camping:: Eines unserer Zelte auf dem Campingplatz direkt am Fluss unter Schatten spendenden Flussakazien.  

Obwohl es sich um eine öffentliche Campsite handelt, haben wir unsere Nische für uns. Tiere und Vögel sind an Menschen gewohnt. Am Abend besuchen uns jeweils Ginsterkatzen und tagsüber halten uns die stehlenden Meerkatzen und Paviane auf Trab. Vögel sind ständig in und um die Campsite.

Weitere Campsites sind in Buffalo Springs und Shaba. Diese liegen nicht am Fluss und nachts sind bewaffnete Ranger im Camp empfehlenswert, da sie weiter weg von Rangerposten liegen.

Zelt_Samburu

 

 

7 Kilometer nördlich des Samburu Reservates liegt die exklusive Lodge Saruni Samburu. 95.000 Hektaren umfasst das privates Schutzgebiet Kalama in dem Tag- und Nachtpirschfahrten durchgeführt werden. Doch Sie können auch Samburu und Buffalo Springs besuchen. Nur 4 Häuser mit je einem Schlafzimmer, eigener Veranda und Essraum.

Saruni_Samburu

 

 

SHABA:

Shaba ist das grösste (240 km²) der 3 beieinander liegenden Reservate. Eingebettet zwischen hohen Felswänden und entlang des Ewaso Nyiro Flusses bietet es eine der lieblichsten Landschaften.

Es erhielt den Namen nach dem Berg Shaba (Kupfer in Kisuaheli), einem kupferfarbenen Sandsteinhügel, der berühmt ist, für die vor 5.000 Jahren ausgeflossenen und versteinerten Lavaströme von den Nyambene Bergen. Auf dem Weg zum Eingang und im Reservat passieren Sie immer noch schwarze Lavafelder.

Joy Adamson, die Autorin des Buches 'Frei geboren' über die Löwin Elsa, lebte hier. Die Leopardin Penny wurde hier in die Freiheit entlassen. Joy wurde Anfang 1980 von ihrem Angestellten in Shaba ermordet. Einige Plätze wurden nach ihr benannt. Die Ranger nutzen heute den Platz, wo George Adamson einige Löwen hielt, als Unterkunft. Die Käfige sind immer noch erhalten. Das Ehepaar hat enorm viel zur Bildung von Schutzgebieten in Kenia beigetragen.

Shaba hat 13 Quellen, die bei Trockenheit u.a. Elefanten und Giraffen anziehen.

Auch wenn v.a. Katzen in Shaba sehr schwierig zu entdecken sind, so ist es dennoch einen Besuch wert, da die Landschaft ausnehmend schön ist und viel Interessantes zu entdecken ist.

 

 

ElefantenShaba

 

 

Wasserfall

 

 

Wasserfall im wenig besuchten nördlichen Gebiet des Reservates

 

 

 

 

Die Sarova Shaba Lodge liegt nahe beim Parkeingang direkt am Fluss.

Quellwasser fliesst in künstlich geführten Bächen durch die Anlage und füllt Teiche, in denen Fische schwimmen. Grüne Meerkatzen und viele Vogelarten können beobachtet werden.

Alle Zimmer haben auf beide Seiten Fenster, zum Garten und zum Fluss. Essen und Service sind sehr gut. 

SarovaShaba

 

 

Im Jahr 2006 wurde neu das Joy's Camp weiter im Norden eröffnet. Sehr exklusiv und bietet nur wenigen Gästen aufs Mal Unterkunft. 10 luxuriös eingerichtete Zelte mit Sicht auf den Sumpf und die umliegenden Hügel.

Es wurde in der Nähe errichtet, wo Joy Adamson lebte. Ausgedehnte Pirschfahrten abseits der meisten anderen Fahrzeuge und eine herzliche Atmosphäre.

JoysCamp