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Der Name Serengeti stammt von dem Maasai Namen "Sirenget", was endlose Ebene heisst. Die Bezeichnung ist sehr zutreffend, da sich die vor 3-4 Mio Jahren durch abgelagerte Vulkanasche des Ngorongoro Gebietes entstandenen Ebenen scheinbar endlos hinziehen. Unterbrochen wird die Ebene nur von kleineren, erloschen Vulkanen und den aus Ur-Granit gebildeten Inselbergen, die auch "Kopjes" genannt werden. Kopjes heisst auf Afrikaans kleine Köpfe. Durch Hitze, Kälte, Wind und Regen "schälen" die äusseren Schichten dieser zum Teil riesigen Felsen wie bei Folienkartoffeln ab.

Die verschiedensten Grasarten wachsen auf der fruchtbaren Erde und ernähren Millionen von Pflanzenfressern aber auch eine unvorstellbare Menge an Wirbellosen. Wie von verschiedenen Teilen der Erde bekannt, ziehen Wildtiere entsprechend dem Futterangebot. Sie bleiben nie so lange in einem Gebiet, dass sie nachhaltige Überweidung verursachen, im Gegenteil, sie geben der Natur immer wieder Zeit sich zu regenerieren.

Die berühmte Tierwanderung ist diejenige der Gnus und Zebras, denen aber auch verschiedene Antilopen und Fleischfresser folgen. Sie ziehen nicht nur in dem
14,763 km² grossen Nationalpark sondern in dem fast 30.000 km² umfassenden Serengeti Ökosystem. Folgen Sie mit uns diesem einmaligen Schauspiel.

Im Zusammenhang mit der Serengeti dürfen Prof. Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael nicht unerwähnt bleiben. Sie waren es, die damals mit primitiven Mitteln Tiere markierten, um so die Ausdehnung der Wanderungen und damit das benötigte Land zu ermitteln. Ihre Anstrengungen haben glücklicherweise Früchte getragen und der Film "Die Serengeti darf nicht sterben" wurde gedreht.

 

 

WeiteSerengeti

 

 

Die ersten menschlichen Bewohner waren Jäger und Sammler, die mit den Buschmännern aus dem südlichen Afrika verwandt sind. Vor nur etwas mehr als 100 Jahren drangen Pastoralisten, vorwiegend Maasais aus dem Norden, in das Gebiet ein. 1913 kamen weisse Siedler, die vollen Nutzen aus den jagdbaren Tieren zogen. Einige, wie Grosskatzen, versuchten sie als Schädlinge zu eliminieren. 1921 war der Bestand an Wildtieren beängstigend reduziert und aus Erkenntnis wurde 1929 das Gesamtgebiet zur Schutzzone erklärt. 1951 wurde die Serengeti Tansania's erster Nationalpark. Die Unesco erklärte das Gebiet zum World Heritage, um die riesigen Tierwanderungen zu würdigen. Ursprünglich war auch das ganze Ngorongoro Gebiet mit einbezogen, wurde aber auf Druck der Maasais 1959 zur Conservancy degradiert, so dass sie ihre Weiderechte behalten konnten.

Tsetsefliegen, die die Schlafkrankheit auf den Menschen und die Ngama Seuche auf Haustiere übertragen, haben viele Gegenden Afrikas davor bewahrt, stark besiedelt zu werden. In der Serengeti sind sie höchst selten mit der Schlafkrankheit infiziert.

 

 

Wildebeest Kopje

Loewen_SimbaKopjes

 

Gnus vor einer der Kopjes

Löwen auf den Simba Kopjes - Simba heisst Löwe auf Kisuaheli

 

 

NdutuSee

 

 

 

 

Vor 500 Mio. Jahren wurde Urgestein angehoben, Vulkane brachen aus und Lava und Asche wurde über das Land verteilt. Das Urgestein bildete Hügel die über Millionen von Jahren Planzen, Wind, Sonne, Regen und Temperaturschwankungen ausgesetzt waren. Riesige Felsen spalteten sich, einige fielen runter, andere blieben in eigenartigen Formationen aufeinander getürmt. In den gebildeten Spalten bleibt Feuchtigkeit länger und bietet Pflanzen eine Wachstumschance. Tiere finden hier Unterschlupf und oft nutzen Löwen die Kopjes als Aussichtspunkte.

 

 

Kopjes

 

 

Die Tierwelt der Serengeti ist äusserst Artenreich und ist nicht nur faszinierend während den Gnugeburten und wenn die grossen Herden anwesend sind. Viele Tiere wie Elefanten, Grosskatzen, Tüpfelhyänen, Antilopen, Mangusten, Nilpferde, Krokodile und andere sind ständige Bewohner der Ebenen, bewaldeten Gebiete und Wasserstellen. Für Ornithologen, aber auch alle die Freude an den gefiederten Freunden haben, sind über 500 Vogelarten inklusive Zugvögel zu bestimmen und zu bewundern.

Der Serengeti Nationalpark hat eine Ausdehnung von ca. 200 km Nord-Süd und ca. 150 km Ost-West. Die beste Wahl des Gebietes und Unterkunft hängt vom gewünschten Zeitpunkt ab, der durch die Gnuwanderung, der unzählige Zebras und Antilopen folgen, bestimmt wird. Es gibt jedoch auch in Abwesenheit der Gnus immer noch Tiere wie z.B. Elefanten, Büffel, nicht ziehende Antilopen, Mangusten, Grosskatzen usw. zu beobachten. 

 

 

Loewe Baum
Hippo pool

 

 

Löwen auf einem grossen Baum sind im Seronera Gebiet keine Seltenheit.

Die Hippo Pools sind grossartig, da man
nicht viel höher steht als die Tiere im Wasser sind.

 

 

Die Auswahl an Lodgen in und um die Serengeti ist gross. Wir nennen hier nur einige, erfüllen aber sehr gerne Ihren spezifischen Wunsch.

Mobile Zeltcamps auf Special Campsites sind flexibel in der Wahl des richtigen Standortes...

 

 

Die 30 Bungalows der Ndutu Safari Lodge sind unter Akazienbäumen im Südosten der Serengeti, unweit des gleichnamigen Sees aufgebaut. Hier finden Sie kaum grosse Touristenströme.

NdutuSafariLodge

 

 

Im südlichen Zipfel auf einer Kopje befindet sich das Kusini Luxuscamp, abgelegen und mit nur 12 Zelten.

Kusini1

 

 

Die zur Sopa Kette gehörende Serengeti Sopa Lodge liegt im westlichen Teil des Zentrums. Gebaut an einen Hügel erlaubt sie eine tolle Aussicht in die Weite. (74 Zimmer).

Die Serena Serengeti Lodge liegt unweit des Western Korridors und dem Grumeti Fluss. (66 Zimmer).

 

 

SerenaSerengeti

 

 

Seronera Wildlife Lodge liegt im Herzen der Serengeti. (75 Zimmer)

SeroneraWildlifeLodge

 

 

Im Western Korridor liegt das Serena Kirawira Zeltcamp (25 Zelte)

Kirawira

 

 

Im Western Korridor am Mbalageti Fluss liegt ein Bijou von einem Camp.... Mbalageti Luxuscamp (26 Zelte/Bungalows)

 

 

Das Mbuzi Mawe Serena Camp liegt 30 km vom Lobo Airstrip entfernt oder 45 km nördlich des Seronera Airstrip (16 Zelte).

 

 

MbuziMawe

 

 

28 km südlich der Masai Mara liegt die Lobo Wildlife Lodge (75 Zimmer).

 

 

LoboWildlifeLodge

 

 

Ganz im Norden, unweit der Grenze zur Masai Mara (kein offizieller Grenzübergang) liegt das Klein's Camp.

10 Cottages mit tollem Ausblick liegen in einem privaten Schutzgebiet (10,000 ha) an der Grenze zur Serengeti. Buschwanderungen und Nachtpirschfahrten bereichern das Angebot.

 

 

Singita Grumeti Reserve

Safari, Naturschutz und Projekte für die Bevölkerung

Das etwas weniger als 1.000 km grosse Schutzgebiet liegt nördlich des Grumeti Flusses im Westlichen Korridor. Die grossen Herden ziehen zweimal pro Jahr hier vorbei.

Im Jahr 2002 wurde das Grumeti Reservat von Singita übenommen. Durch jahrelanges schlechtes Management und Wilderei waren fast keine Wildtiere mehr vorhanden. Um das Gebiet privat zu halten, wurde es weiter als Jagdgebiet gepachtet. Zwar muss für die nicht geschossenen Trophäen bezahlt werden, dafür haben andere Touristen kein Zutritt und die Privatsphäre bleibt gewahrt. Die Pirschfahrten sind in offenen Safarifahrzeugen.

Mit sehr viel Aufwand und Engagement wurde das Gebiet von Wilderern gesäubert und etliche arbeiten heute als Wächter, Ranger oder im Team mit den in Südafrika trainierten Guides. Die Wilderei konnte drastisch reduziert werden, Wildtiere kamen und kommen immer noch weiter zurück. Sollte ein Tier dennoch durch eine menschliche Einwirkungen verletzt werden, wird es betäubt und vom Tierarzt behandelt.

Zwei 5-jährige Spitzmaulnashörner aus einem Zoo in England bilden den Anfang einer Zuchtgruppe. Sie werden in einem umzäunten Gebiet rund um die Uhr bewacht. 22 weitere Tiere sollen aus Südafrika eingeflogen werden. Dies sind Nachkommen der Ostafrikanischen Unterart, die vor Jahren aus Ostafrika nach Südafrika vor Wilderern in Sicherheit gebracht wurden. Glücklicherweise wurden sie von den Südafrikanischen getrennt gehalten, so dass keine Vermischung stattfand.

Zwischen den Hügeln liegen weite Ebenen, teils offene Savanne, teils bewaldet, teils sumpfig. Die Masai Giraffen, Impalas und eine reiche Vogelwelt sind meist in den lichten Wäldern anzutreffen. Auf den offeneren Ebenen Geparden, Löwen, Hyänen, Topis, Zebras, Gnus, Büffel, Warzenschweine, Thomson Gazellen und viele mehr.

Sie haben die Wahl zwischen 3 verschiedenen sehr exklusiven Lodgen/Camps:

 

 

Singita Sasakwa Lodge liegt auf einem Hügel mit Blick in die Weite. Maximal 34 Gäste finden in den 9 luxuriösen Häusern und 1 Villa Platz. Die Häuser haben teils 3, teils 2 oder 1 Zimmer, Klimaanlage, kleinen Pool, Bar und Wohnraum. Die Mahleiten geniessen Sie auf der Terrasse mit Blick in die Ebene mit seinen vorbeiziehenden Tieren. In Golfwagen werden Sie vom Zimmer zur Terrasse gebracht.

Auch kann hier eine Reitsafari unternommen werden - ein ganz spezielles Erlebnis.

SasakwaLodge

 

 

Singita Sabora Zeltcamp ist in der Ebene erbaut mit eigenem Wasserloch. Jedes der 6 grossen Zelte hat Badezimmer, Sitzecke, Ankleideecke, Klimaanlage und gemütliche Einrichtung. Mahlzeiten werden oft im Freien eingenommen, was einem wirklich das Afrikagefühl erleben lässt.

SaboraZeltcamp

 

 

Singita Faru Faru Lodge ist kunstvoll in den Hang beim Grumeti Fluss gebaut. Eine Mischung aus Stein und Canvas geben ihm eine besondere Athmosphäre. Duschen oder Baden Sie unter freiem Himmel und lauschen den Vogelstimmen! 9 luxuriös eingerichtete Zimmer mit Sitzgelegenheit, Klimaanlage und bequemen Möbeln lassen Sie das Leben geniessen.

FaruFaruLodge

 

 

Aktivitäten: Pirschfahrten in offenen Landrovers mit gut geschulten Guides, Fusspirschen

  • Reiten, Tennis, Spa, Internetservice, Swimming pool, Ballonfahrten

Projekte: Schulen, Erwachsenenbildung, Spitäler

  • Hühner-, Fisch- und Schweinzucht, Baumschulen, Sonnenblumen, Gemüseproduktion

650 Angestellte arbeiten im Schutzgebiet, die täglich 3 Mahlzeiten bekommen. Somit ist Singita gleichzeitig der Hauptabnehmer der Produkte. Es hat sich eine kleine Welt in der grossen Welt gebildet.

Mit Ihrem Besuch erleben Sie nicht nur eine tolle Safari und werden toll verwöhnt, sondern Sie unterstützen auch ein Projekt das Naturschutz und Verbesserung des Lebensstandards der Bevölkerung kombiniert!