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Die bunten Kuckucks in Ostafrika - Smaragdkuckuck von Jacques Pitteloud
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  • Beitrags-Kategorie:Vögel
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Kuckuck Arten in Ostafrika

Kuckuck – Ordnung Cuculiformes hat 1 Familie – Cuculidae. Die 140 Arten kommen in den Tropen, Subtropen und wärmeren Regionen auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis vor. In der Familie sind Kuckucke und Spornkuckucke sowie andere, die in Afrika nicht vorkommen. Sie leben in Bäumen, weshalb sie in Wüsten und Gegenden ohne Baumbestand nicht vorkommen.

Kuckucke sind bekannt als Brutparasiten. Die Spornkuckucke bauen Nester und ziehen ihre Jungen selber auf. Die Weibchen wählen die Wirtseltern aus und die Eier sehen denen der Adoptiveltern sehr ähnlich. Jede Kuckucksart hat einen sehr charakteristischen Ruf.

Kuckucke leben meist einzeln, während Spornkuckucke oft in Paaren zu finden sind. Die Hauptnahrung sind Insekten und Raupen werden bevorzugt. Spornkuckucke sind grösser und können dementsprechend auch grössere Beute verschlingen.

Einige Arten ziehen, andere sind Standvögel oder ziehen innerhalb von Afrika dem Regen nach.

Einige Arten, die Brutparasiten sind, praktizieren das Balzfüttern. Das Männchen sucht Beute, meist eine Raupe und bringt sie dem Weibchen. Das ein Überbleibsel aus der Zeit, als Kuckucke ihre Jungen noch selber aufzogen.

Etliche der Kuckucke haben tolle Farben

Erzkuckucke sind mit 2 Arten im tropischen Afrika representiert. Sie sind nicht leicht aufzufinden.

Für grössere Fotoansicht Klick aufs Bild. Die Namen der Fotografen sind angegeben und es ist nur dank deren Liebenswürdigkeit möglich, Ihnen eine grosse Vielfalt an Arten vorstellen zu können. Fotos ohne Namen sind von Elvira Wolfer

Wir benutzen die Bücher “Birds South of Sahara”, “Birds of East Africa” und “Birds of Kenya and Northern Tanzania”. Um möglichst aktuelle Informationen zu liefern, wird auch Avibase vor allem für Unterarten hinzugezogen. Manchmal sagen Autoren nicht das Gleiche und es finden auch laufend Umbenennungen statt.

Auf unserer Facebook “Bird photography Safaris Kenya” Seite finden Sie mehr Fotos von Lorenzo Barelli und Elvira Wolfer. Im Namibia-Forum (Bushtruckers) erstellt Elvira jeweils Berichte von ihren Safaris.

Auf unserer Zentral-Westkenia Vogeltour haben Sie gute Chancen, einige Kuckuck Arten kennen zu lernen. Im Nairobi Nationalpark leben etliche Kuckucksarten.

Goldkuckuck (Chrysococcyx caprius) zieht innerhalb Afrikas und ist weit verbreitet in buschigen oder bewaldeten Gebieten. Sie parasitieren Weber, Spatzen, Nektarvögel und Ammern.

Klaaskuckuck (Chrysococcyx klaas) ist Stand- und intra afrikanischer Zugvogel. Man findet ihn in bewaldeten Gegenden, Savannen und Gärten. Sie parasitieren Schnäpper, Nektarvögel und Sänger. Das 2. Foto zeigt Balzfüttern.

Smaragdkuckuck (Chrysococcyx c. cupreus) lebt in immergrünen Wäldern südlich der Sahara. Man trifft ihn selten. Sie parasitieren Bülbuls, Sänger und Nektarvögel. Männchen paaren sich mit mehreren Weibchen, welches in einer Brutsaison durchschnittlich 19 – 25 Eier legen kann. Photo Jacques Pitteloud

Jakobinerkuckuck (Clamator jacobinus pica) ist die Unterart südlich der Sahara ausser Südafrika. Es ist ein häufiger Zugvogel innerhalb Afrikas in verschiedene Arten von offenem Gelände. Rechts ein Zugvogel.

Kapkuckuck (Clamator levaillantii) zieht innerhalb Afrika’s südlich der Sahara. Er lebt in Savannen und bewaldeten Gegenden. Drosslinge sind bevorzugte Zieheltern. Foto Per Holmen

Häherkuckuck (Clamator glandarius) zieht innerhalb Afrika’s südlich der Sahara, kommt aber auch in Südwest Palearktik vor. Er kommt in Savannen und leicht bewaldeten Gebieten vor und legt die Eier in Nester von Raben und Krähen.

Dickschnabelkuckuck (Pachycoccyx audeberti) kommt an der Küste von Ostafrika, südlichem Tanzania und an einigen Orten in Uganda vor. Er parasitiert den Dreifarbenwürger und eventuell auch den Braunstirnwürger. Foto Per Holmen

Bergkuckuck (Cercococcyx m. montanus) kommt in Wäldern im Albertgraben vor. In Kenia brütet die Unterart patulus in Hochlandwäldern und weiter südlich und an der Küste ist er ein Zugvogel. Er parasitiert Akalats und Spatelbreitrachen. Foto Per Holmen, Nyungwe Forest

Einsiedlerkuckuck (Cuculus solitarius) zieht innerhalb von Afrika südlich der Sahara. Er fängt ein paar Tage bevor der Regen einsetzt an zu rufen. Das Weibchen hat keine rostrote Kehle. Er parasitiert Stelzen, Rötel und Drosseln. Foto Lorenzo Barelli

Afrikakuckuck (Cuculus gularis) zieht innerhalb von Afrika und lebt in bewaldeten Gebieten und Savannen. Er parasitiert Trauerdrongos. Foto Per Holmen

Schwarzkuckuck (Cuculus c. clamosus) ist Stand- und Zugvogel innerhalb von Afrika. Er parasitiert vorwiegend Busch- und andere Würger. Die Unterart gabonensis kommt in Westkenia und weiter westlich vor und hat die rötliche Kehle. Fotos Lorenzo Barelli und Elvira Wolfer

Kuckuck (Eurasischer) (Cuculus c. canorus) ist ein recht häufiger Wintergast. In Afrika ruft er selten. Foto Jacques Pitteloud

Gackelkuckuck (Cuculus poliocephalus) ist ein seltener palearktischer Zugvogel von November bis April an die Küste von Kenia und Tansania wie auch in den südlicheren Teil von Tanzania. Foto Per Holmen

Madagaskar Kuckuck (Cuculus rochii) ist ein sehr seltener Zugvogel von Madagaskar nach Ostafrika hauptsächlich zwischen April bis September. Foto Doris Schaule

Grünerzkuckuck (Ceuthmochares australis) kommt in dichtem Laubwerk auf der Ostseite von Afrika vor. Er ist selten und wird oft übersehen. Foto Per Holmen, Arusha Nationalpark

Blauerzkuckuck (Ceuthmochares a. aereus) ist lokal häufig, lebt aber heimlich in dichtem Waldunterwuchs von West Kenia / Tansania bis Uganda und Ruanda. Foto Per Holmen, Minziro Forest, Tansania

Grillkuckuck (Centropus grillii) ist der kleinste Spornkuckuck. Markant schwarz im Brutkleid, bräunlich wenn im Nichtbrutkleid. Er ist Stand- und Zugvogel innerhalb von Afrika. Habitat: Feuchtwiesen. Foto Per Holmen

Senegal Spornkuckuck (Centropus s. senegalensis) kommt von Westkenia bis Somalien und DR Kongo in dichter Vegetation und Feuchtwiesen vor. Die Unterart flecki findet man in Zentral- und Südwesttansania. Foto Moses Kandie

Burchellkuckuck (Centropus burchelli fasciipygialis) kommt in feuchtem Grasland von Osttansania bis Ost-Simbabwe vor. Das Haupt ist dunkelblau. Je nach Author wird er als Unterart bezeichnet. Foto Per Holmen

Weissbrauenkuckuck oder Weissbrauen Spornkuckuck (Centropus s. superciliosus) ist häufig in feuchtem Grasland und auch in Gärten. Die Unterart loandae findet man von Uganda bis Südwestkenia.

Blaukopfkuckuck (Centropus monachus fischeri) kommt in sumpfigen Gebieten von Westkenia, nach Uganda, Ruanda und Nordwesttansania vor. Foto Per Holmen, Entebbe

Kupferschwanzkuckuck (Centropus cupricaudus) kommt in Südwesttansania und weiter südlich in Sümpfen und Rieten vor. Foto Per Holmen