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Flamingos am Bogoria See

Flamingos, Löffler, Ibisse, Störche

Ordnung Phoenicopteriformes – Flamingos 

Nur 1 Familie Phoenicopteridae ist in der Ordnung Phoenicopteridae. In Afrika findet man 2 der weltweit 6 Flamingo Arten. Zwergflamingos und Rosaflamingos. Flamingos pressen Wasser durch ihren Schnabel und Futter bleibt an den Lamellen im Schnabel hängen. Die rosa Farbe stammt von dem Karotin, das im Futter enthalten ist. Das Nest wird aus Schlamm gebaut. Oben auf dem Kegel ist eine Vertiefung, in die das Ei gelegt wird. 

Wenn man Flamingos zuschaut, weiss man woher der Tanz Flamenco herkommt.

Ordnung Pelecaniformes

Löffler – Familie Threskiornitidae, Unterfamilie Plataleinae
(Platalea heisst in Griechisch breit) sind langbeinige Vögel, die mit dem Löffelschnabel Futter aus dem Schlamm und vom Grund aufnehmen. Der Schnabel ist mit vielen Sensoren ausgerüstet, die die kleinste Bewegung im oft trüben Wasser wahrnehmen.

Ibis – Familie Threskiornitidae, Unterfamilie Threskiornitinae
sind robuste Vögel mit langen gebogenen Schnäbeln. Damit stochern sie im Wasser und in der Erde, um tierische Nahrung zu ergattern. Die Unterfamilie enthält verschiedene Gattungen.

Störche – Familie Ciconiidae

sind meist langbeinig und ausgestattet mit langen spitzen Schnäbeln. Sie ernähren sich von Amphibien, Fischen, Schlangen, kleinen Nagern und im Falle des Marabu auch von Aas. Meist findet man sie in der Nähe von Gewässern oder Sümpfen. Einige sind Zugvögel aus dem Norden, andere intra Afrikanische Zieher, die dem Regen folgen, andere sind Standvögel.

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Auf Facebook posten wir immer wieder Bilder von unseren Safaris. 

Hier ist mein Reisebericht vom Januar / Februar 2023 der etliche tolle Vogelbeobachtungen beinhaltet

Videos, die einige der hier vorgestellten Vogelarten in Aktion zeigen: Flamingos am Natron See und

In diesem Video kann man sehr gut sehen, wie andersartig verschiedene Vogelarten Fische fangen. Reiher, Storcharten, Ibisse beim Fischen im Amboseli.  Amboseli Nationalpark.

 

Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus) leben an Sodaseen in Afrika. Sie fressen Krebschen, Muscheln und anderes. Das ist die am weitesten verbreitete Flamingo Art.

Zwergflamingo (Phoeniconaias minor) findet man an Sodaseen in Afrika. Sie fressen vorwiegend Cyanobakterien (hauptsächlich Spirulina platensis) und in geringem Ausmass kleine aquatische Wirbellose. Der einzige bekannte Brutort ist innerhalb des Natronsee in Tanzania.

Rotgesichtslöffler (Platalea alba) findet man an süss und alkalischen Seen in Afrika. Sie sind weit verbreitet und nicht selten.

Löffler (Platalea l. leucorodia) ist ein sehr seltener Wintergast in Feuchtgebieten in Kenia und Uganda. Foto Lorenzo Barelli

Heiliger Ibis / Pharaonen – Ibis  (Threskiornis aethiopicus) kommt in Wassernähe vor und ruht auf Bäumen. Sie sind häufig und weit verbreitet in Afrika.

Brauner Sichler (Plegadis falcinellus) kommt an Gewässern in Afrika vor, gelegentlich in grosser Anzahl.

Guineaibis (Bostrychia olivacea akeleyorum) kann an wenigen Orten in Hochlandwald in Kenia und Tansania gefunden werden.

Hagedasch Ibis (Bostrychia hagedash brevirostris) ist häufig und weitverbreitet in Afrika in feuchtem Grasland und in der Nähe von Sümpfen und Gewässern. Man hört sie von Weitem. In Uganda kommt die Unterart B.h. nilotica vor. Sie brüten auf einfachen Zweignestern auf Bäumen.

Glanzklaffschnabel (Anastomus l. lamelligerus) ist weit verbreitet, aber nur lokal häufig. Sie fressen vorwiegend Wasserschnecken, welche sie wie ein Nussknacker knacken.

Marabu (Leptoptilos crumeniferus) ist häufig und weit verbreitet in Afrika. Sehr oft trifft man sie bei menschlichen Siedlungen, wo sie sich von Abfall ernähren. In der Wildnis fressen sie Fische, Nager, junge Vögel und beteiligen sich mit Geiern am Aufräumen von getöteten Tieren. Um sich zu kühlen, spreizen sie die Flügel, das spendet Schatten. Sie scheissen sich an die Beine, um sie weiss zu färben und Verdungstungskälte zu erzeugen.

Sattelstorch (Ephippiorhynchus senegalensis) ist ein sehr grosser Storch. Sie leben in Wassernähe und in Sümpfen in Afrika, wo sie Amphibien und andere Tiere zum Fressen finden. Das Weibchen hat ein gelbes Auge, das Männchen ein dunkles

Afrika Wollhalsstorch (Ciconia microscelis) ist mit dem weissen Hals leicht zu erkennen. Er ist weit verbreitet, aber nicht häufig.

Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist ein Zugvogel, der den Nordwinter in einigen Gebieten in Afrika verbringt. Er ist nicht häufig.

Abdimstorch (Ciconia abdimii) zieht innerhalb Afrika dem Regen nach. Gelegentlich kann man grosse Scharen finden.

Weiss-Storch (Ciconia c. ciconia) verbringt den Nordwinter in Afrika. Diejenigen östlich des Ural ziehen nach Ostafrika. 

Nimmersatt (Mycteria ibis) ist weitverbreitet in Afrika an Seen, Flüssen, Sümpfen und Meereslagunen. Er fängt Fische und Wassertiere.